Sardinien

Viele unterschiedliche Strände - ob weißer Sandstrand, Quarzstrand, rote Felsen, Lavagestein oder Muschelsandstrand, je nach Lust und Laune kann man wählen. Lange Strandpromenaden, sowie viele endlose Feste. Urige Landschaften die zum Wandern und Radfahren einladen, Kurvenspaß für Motorradfahrer, Küsten zum Schnorcheln, Tauchen, Segeln, Surfen und Wellenreiten sogar Skifahren ist im Winter möglich. Sardinien läßt sich jedes Jahr neu entdecken.

 Aufgrund dieser Ausmaße, der Entfernungen zum Festland, der sehr eigenständigen Entwicklung und der unterschiedlichen Landschaftsbeschaffenheit, sprechen auch viele von einem eigenen Kontinent. In der Mitte liegt das größte Gebirge „Gennargentu“ mit noch vielen wildlebenden Tieren. Mit dem eher hügeligen „Punta la Marmora“ hat Sardinien seine höchste Erhebung mit 1834 m. Obwohl Sardinien eine Insel der Steine und Felsen ist, gibt es viele ausgedehnte bewachsene Gebiete mit dichter, grüner Macchia oder Korkeichen-, Eukalyptus- und Pinienwäldern. 

Fast überall auf der Insel sieht man Nuraghen, Domus de Janas (künstliche Feen-Felsgrotten zur Bestattung), Steinsetzungen und Riesengräber (Tombe dei Giganti) stehen in der Landschaft, als stumme Zeugen vergangener Kulturen. Der Mensch kam sehr früh nach Sardinien, neueste Funde werden bis zu 200.000 Jahre zurück datiert. Die Nuraghentürme kann man ungefähr auf 3500 Jahre zurück datieren.

Auszug aus Wikipedia : "Nuraghen, sind die prähistorischen und frühgeschichtlichen Turmbauten der Bonnanaro-Kultur (ca. 1800–1500 v. Chr.) auf Sardinien und der mit ihnen untrennbar verbundenen, nachfolgenden Kultur (ca. 1600–238 v. Chr.), der sie den Namen Nuraghenkultur eintrugen. Es gibt sie in großer baulicher Vielfalt. Nach neuerer Schätzung wurden etwa 6500 errichtet. 1962 waren durch Lilliu noch Überreste von ca. 7000 Nuraghen registriert worden. Am häufigsten sind sie im Westen und im Zentrum Sardiniens.

eine Insel zum Träumen - in der die Zeit irgendwann stehen geblieben ist.

Eben der " kleine Kontinent " wie es oft genannt wird.

Wer einmal hier auf Sardinien war, der kommt meistens immer wieder !

Die Schönheit dieser Insel, mit ihren weißen und gelben, kilometerlangen Sandstränden, den kleinen romantischen Buchten und einer grandiosen Steilküste begeistert jeden. Farbenfrohe Blumen schmücken die Sanddünen. Das kristallklare Wasser schimmert in den Farben von hellblau über türkis und smaragdgrün bis dunkelblau. Die ca. 1800 km lange Küste, bietet eine sich immer wieder verändernde Natur. Herbe und mediterrane Vegetation, oft mit Pinien bewachsene Sandstrände und eine Gastfreundschaft die wir bis dato noch nicht erlebt hatten.

Sardinien

 „Ichnusa“ (die Schuhsohle) – ist die zweitgrößte Insel des Mittelmeeres mit 25.000 qkm. Die Länge beträgt ca. 250 km und die Breite 145km. Die Entfernung nach Italien beträgt 190 km, nach Tunesien nur 180 km. Hier leben ca. 1,6 Mio Menschen auf der Insel. Viele leben noch von Weidewirtschaft, Ackerbau, in wenigen Gebieten auch noch vom Bergbau. Industrie gibt es noch sehr wenig, aber auch Sardinien erlebt langsam den Aufschwung. Der größte Wirtschaftszweig stellt der Tourismus dar. Pauschaltourismus und hässliche Hotelburgen sind hierbei aber praktisch unbekannt. Vielmehr spielt sich das Leben in kleinen Anlagen wie Bed & Breakfast oder einzelnen und meist schönen Ferienhäusern ab.

 In den vielen nur schwer zugänglichen Gebirgszügen hat sich eine relativ intakte Natur mit Fauna und Flora gehalten. Hier lebt z.B. der Sardische Hirsch, Wildschweine, Wildkatzen, Falken, Milane, Mufflon. Die Hochplateaus sind Heimat der heute noch frei lebenden Wildpferde. Durch die vielen Lagunenseen stolzieren Flamingos und eine Landschildkröte die einem über den Weg läuft, ist auch keine Seltenheit.

Im Sommer duften die Hänge nach Kräutern wie Lavendel, Thymian, Myrte oder Rosmarin. Die typische Macchiavegetation beginnt meist wenige Schritte vom traumhaften Strand entfernt und bedeckt mit Mastix, Lorbeer, Erdbeerbaum, Stechwinden, Ginster und Zistrosen Sardiniens Hügel und Berge und  Oleander setzt überall farbenfrohe Akzente. Die Küstenregionen sind bewachsen mit Wacholder und Strandkiefern. Auf der ganzen Insel finden sich Feigen – und Olivenbäume und manch einer hält gerne mal am Straßenrand an, um ein paar frische Feigen zu essen.

Auch die Unterwasserwelt bietet in vielen Gebieten mehr als irgendwo sonst im Mittelmeer. Korallenriffe gibt es zu entdecken und Fische die in allen Farben schillern. Thunfische und Delfine, Tintenfische und Krebse, haben wir auch schon oft gesehen.

 Im Landesinnern gibt es viele, wasserführende Stauseen, aber nur einen einzigen „echten, kleinen“ See. Die allermeisten Flüsse trocknen auch im Sommer nicht ganz aus. Gerade in den letzten Jahren hat es sehr wasserreiche Wintermonate gegeben. Wanderungen entlang dieser Wasserläufe zu Fuß, sind sehr empfehlenswert. Einige Naturparks haben auch wunderschöne große Wasserfälle die man sich wirklich anschauen sollte.

Nuraghen

Nuraghe Losa

Essen

Auch das Essen kommt in Sardinien nicht zu kurz – und das auf gesunde Weise. Dabei ist das sardische Essen dennoch deftig: Dünnes Brot „Pane Guttiau“ mit einigen Tropfen Olivenöl dazu viele Sorten sardische Salami - salsiccia und Antipasti, herzhaftes Spanferkel-Fleisch "porcheddu" am Spieß, über dem offenen Feuer gebraten, fangfrische Meeresfrüchte, viele Sorten vom sardischem Pecorino-Käse (Schafskäse), viel Pasta und dazu ein vollmundiger Wein. In Sardinien wird "frisch" gekocht mit den Zutaten der Jahreszeit und des Mittelmeers. All diese Leckereien isst man tipici Sardi in einem Agriturismo z.B. Ortsausgang Narbolia. Zu den absoluten Besonderheiten in Sardinien gehört die Bottarga - die geräucherten Fischeier der Meeräsche. Diese Delikatesse wird meist in feinen Scheiben in einer Olivenölmarinade als Vorspeise gereicht oder wird einfach über die Spaghetti gerieben.